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Baufortschritt an der GRÜNHELME Schule in Uganda
In Buyamba geht die Arbeit jetzt gut voran, hinderlich allein die Regenzeit
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Buyamba heisst der traumhaft gelegene schöne Ort im ländlichen Rakai Distrikt, der eine traurige Geschichte mit Anstrengungen hinter sich gelassen hat. Der Rakai Distrikt wurde vor über 20 Jahren welt-berüchtigt, denn in ihm gab es den höchsten prozentualen Anteil an Aids-verseuchten Menschen in ganz Afrika. Das hat sich auf Grund einer sehr guten und aktiven Aids-Aufklärungspolitik des ugandischen Staates qualitativ verbessert.
Die GRÜNHELME bauen in Buyamba eine Schule. Genauer gesagt. Sie rehabilitieren drei Gebäude der St. Francis Schule der katholischen Diözese von Masaka. Und in diesen Tagen wird das erste der vier neuen Gebäude begonnen. Das erste ist das Administrationsgebäude, das als Appendix an das dritte Schulgebäude geplant war und auch so durchgeführt wird. Dort wurde in den letzten Tagen jeweils ein Zimmer verputzt und betoniert, die Hälfte dieses Gebäudes ist Fertig. Die ganze Woche war ein Dachdecker in unserem Auftrag beschäftigt, die Dächer neu zu decken.
Wenn das Administrationsgebäude fertig wird, werden die Lehrerinnen und Lehrer wieder in ihr Lehrerzimmer ziehen können.
Fabien Sachse, der seit Beginn der Arbeiten an der Francis Schule mit dabei ist, von den Grünhelmen auf Grund seiner notgedrungen (französische Mutter!) perfekten französisch Kenntnisse auch eineinhalb Monate zu derm Grünhelme Gymnasium in Kasika im Süd-Kivu (Demokratische Republik Kongo) ausgeliehen worden war, hat uns erneut berichtet über den Baufortschritt. Dass die Dächer jetzt alle fertig sind, ist auch jahreszeitlich ein Glück. Denn die Regenzeit hat nun endgültig begonnen. Fabien Sachse: „Es regnet fast jeden tag zur Mittagszeit ganze zwei Stunden, wir müssen zeitweise die Aussenarbeiten einstellen“. Dafür sei der Regentank auch immer gut gefüllt.
Gott sei dank ist Uganda schon ein Land, in das man Geld über die konventionellen Banken schicken kann. Denn jetzt in diesen tagen muss für die letzten Bauten noch Zement und die Armaturen eingekauft werden.
Wie ungesichert auch die gut verfassten Staaten Afrikas, die bei uns auch wirtschaftlich und Gesellschaft als stabil gelten, sind, beweist Uganda. Am letzten Wochenende 12 und 13. September gab es einen kleinen Stammesaufstand aus heiterem Himmel. Der König der Baganda, also des Mehrheitsstammes der Ugander, wollte einen Außenposten in Kampala besuchen, die Regierung von Yoweri Museveni verbot ihm das. Darauf gab es Ausschreitungen, die aber das Stadium von zwei tage Demonstration nicht überstiegen. Immerhin haben wir unserem Fabien Sachse nicht geraten, an diesen tagen eigens nach Kampala zu fahren, um sein Visum verlängern zu lassen. Es ist wohl viel Feuer gemacht worden, von einem großen Demonstrationsaufgebot. Es gab bei den Ausschreitungen wohl auch sechs Tote.
In der darauffolgenden Woche ist alles wieder ruhig. Auch der Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Arne Perras (der selbst für die Länder Afrikas in Kampala stationiert ist) bestätigte mir die Unruhe, schrieb aber, dass sie nur in einigen ausgewählten Teilen von Kampala zu beobachten seien.
Die Grünhelme können diese Arbeiten gut durchführen, weil uns dabei die Patrizia Stiftung großzügig unterstützt. Wir hoffen, dass wir bis Ende 2009 mit den drei neuen Gebäuden fertig sein werden: Mensa/Küche, Lehrerwohnheim, Toilettentrakt. Es kann aber auch in den Januar und Februar 2010 hinein noch weitergearbeitet werden.
Rupert Neudeck
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Nelson Mandela:
Wer Haß spürt,
kann nicht frei sein.
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Bombardierungen und Nothilfe - Pakistan gerät in eine schwierige Menschenrechtslage
Eröffnung der 20. GRUENHELME Schule in Drahttut in West-Afghanistan
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